UNSERE Forderungen

TÉMOIGNAGES

Menschen berichten
20.5.2026

Hildiid* & Deeqa* : “Das Einzige, was wir falsch gemacht haben, war, uns füreinander zu entscheiden”

Ihre Liebe wurde in Somalia nicht akzeptiert – Hildiid* und Deeqa* flohen gemeinsam, überlebten Haft und die Überfahrt über das Mittelmeer.
Menschen berichten
4.5.2026

Marcus* : «In Libyen werden viele Afrikaner gefangen genommen und inhaftiert. Sie sitzen dort fest, ohne Ausweg.»

Marcus gehörte zu den 116 Menschen, die in einen «Medicane» geraten waren und auf der Offshore-Plattform Miskar eine unerwartete Zuflucht gefunden hatten.
Menschen berichten
15.4.2026

Anne: „Zum ersten Mal hatten wir als NGO einen winzigen Teil dieser Leere gefüllt.“

Anne, die Schiffsärztin, hatte 2016 an unserer allerersten Mission teilgenommen, und seitdem haben ihr Engagement und ihre Menschlichkeit nie nachgelassen.
33.881

personnes ont perdu la vie en Méditerranée depuis 2014.

43.078
*

personnes secourues par SOS MEDITERRANEE depuis 2016.
*23.03.2026

79
%

des mineur.e.s secouru.e.s voyageaient seul.e.s.

LE TRAJET

Les histoires des personnes rescapées sont diverses, aux réalités complexes et aux raisons variées. Fuyant souvent des contextes inégalitaires voire dangereux, elles empruntent des routes migratoires tout autant périlleuses, traversant des environnements naturels et politiques hostiles à leur présence. S'engager sur ces routes relèvent de raisons complexes liées au contexte politique, socioéconomique et sécuritaire du pays, de même qu’à la situation familiale. Partir peut être l’unique chance de survie face à la guerre, aux persécutions ou à la violence dans leur pays ou dans leur famille. Partir peut être une voie vers un avenir meilleur, pour les personnes ou leur famille. Partir peut n'être que l'unique solution.

DIE AUSHÖHLUNG VON GRUNDSÄTZEN

In den letzten acht Jahren haben wir miterlebt, wie die Grundprinzipien des internationalen Seerechts im Mittelmeer ausgehöhlt wurden. Die Europäische Union hat sich aus den Rettungsaktionen auf See zurückgezogen und trägt seit mehreren Jahren dazu bei, die libysche Küstenwache zu finanzieren, auszubilden und auszurüsten.

Infolgedessen fängt die libysche Küstenwache Menschen in Seenot ab und bringt sie gewaltsam nach Libyen zurück. Libyen ist jedoch kein sicherer Ort, sodass die abgefangenen Menschen schwerer Gewalt und unmenschlicher Behandlung ausgesetzt sind, wie von den Organisationen der Vereinten Nationen angeprangert wurde.

UNSER PLÄDOYER

Wir setzen uns nachdrücklich für die Verpflichtung ein, allen Menschen in Seenot gemäss dem internationalen Seerecht Hilfe zu leisten, und orientieren uns dabei an humanitären Grundsätzen. Deshalb rufen wir alle Beteiligten zur Sensibilisierung auf und stellen gleichzeitig dringende Forderungen, um der humanitären Krise im Mittelmeer ein Ende zu setzen.

Wir fordern nachdrücklich die Rettung aller Menschen in Seenot durch koordinierte und transparente Rettungsaktionen sowie ihre sichere Ausschiffung unter Einhaltung des geltenden internationalen Rechtsrahmens.

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